Review: No and me (ENG and GER)

Title / Titel: No and me / No & ich
Author / Autor: Delphine de Vigan
Publishing house / Verlag: Bloomsbury 2010 (first published in / Erstveröffentlichung: Editions JC Lattès 2007)
Original language / Originalsprache: French / Französisch
Read in / Gelesen auf: English as paperback / Englisch als Taschenbuch
Length / Länge: 246 pages / 246 Seiten

Blurb: Lou Bertignac has an IQ of 160, a mother who barely speaks and hasn’t left the house in years, and a father who is desperately struggling to keep his family together. But then she meets No, a homeless girl a few years older than her. As the two become friends, Lou resolves to help No get her life back on track, unaware of the impact that her new friend’s sudden presence will have on all their lives.

Review: I picked this book up without real purpose. I think it was one of those “Buy this for £2.99 if you spend more than £10” offers in Waterstones and the cover looked pretty and the title confused me, so I thought I’d take it with me.

I didn’t expect anything from this book, but found myself thoroughly enjoying it and would put this down as the perfect easy guilt free pleasure read; despite the somewhat “heavy” topic. Which mainly has to do with the fact that the 13-year-old Lou narrates the book, and whilst she delivers a few well observed home truths, (“My mother’s right. Life’s unfair and that’s all there is to it. My mother knows something that she is not supposed to know. That’s why she’s not fit for work – that’s what it says on her social security papers. She knows something that prevents her from living, something you’re not supposed to know until you’re very old.”) there are dynamics in her family that she does not even begin to understand.
When No enters the picture, Lou’s family begins to change, and we, or I at least, do not gain the insight I had hoped for. Lou merely watches with jealousy as her mother opens up in No’s presence and every day life gets easier. Of course this lack of understanding is scripted on purpose to emphasise Lou’s naivety concerning some things, but I was hoping for a bit more depth, seen as this is quite a difficult and heart breaking topic.

The ending is also much calmer than expected. I had the feeling the situation was escalating and it was only a matter of time until something horrible would happen. This suspense built up for a few pages and was then dismantled quite easily and quietly by the author, which left my quite confused, I have to admit.

So, overall a good and fun read, even though it’s not as “deep” as it could have been.

Klappentext: Lou ist hochbegabt und eine Einzelgängerin. Am liebsten beobachtet sie die Menschen um sich herum und stellt dabei gewagte Theorien auf, um das zu verstehen, was tagtäglich mit uns geschieht. Bis sie auf die achtzehnjährige No trifft, die mitten in Paris auf der Straße lebt. No mit den dreckigen Klamotten und dem müden Gesicht. No, die jeden Tag um ein Essen und einen Schlafplatz kämpfen muss. No, deren Einsamkeit die Welt in Frage stellt. Und Lou stürzt sich in ihr neues Projekt: Sie will No retten – und sich und der Welt beweisen, dass sich alles ändern lässt …

Rezension: Ich habe dieses Buch ohne richtigen Grund gekauft. Es gab es billig bei einer Sonderaktion im Buchladen, das Cover sah schön aus und der Titel hat mich verwirrt. Also habe ich es mitgenommen.

Ich hatte keine wirklichen Erwartungen, was das Buch anging, war aber total begeistert. Ich würde es als ein nettes, leichtes Buch beschreiben, trotz des schweren Themas. Was hauptsächlich damit zu tun hat, dass das Buch aus der Sicht der 13-Jährigen Lou erzählt wird, und obwohl sie ein paar gut beobachtete, unangenehme Wahrheiten erkennt, (frei aus dem Englischen übersetzt, da ich das Zitat nicht auf Deutsch finden konnte: “Meine Mutter hat Recht. Das Leben ist ungerecht und das ist alles was man dazu sagen kann. Meine Mutter weiß etwas, was sie eigentlich nicht wissen dürfte. Deshalb ist sie arbeitsunfähig – das ist das, was auf den Versicherungspapieren draufsteht. Sie weiß etwas, das sie davon abhält zu leben, etwas, das man nicht wissen sollte bis man sehr, sehr alt ist.“) gibt es eine Dynamik in ihrer Familie, die sie nicht einmal ansatzweise versteht.
Als No der Familie näher kommt, beginnt Lous Familie sich zu verändern, und wir, oder zumindest ich, kriegen nicht die Einsicht die ich mir erhofft hatte. Lou beobachtet nur mit wachsender Eifersucht, wie sich ihre Mutter No öffnet und das Familienleben leichter wird. Natürlich ist dieses Unverständnis Absicht, um Lous Naivität zu betonen, aber ich hatte auf etwas mehr Tiefe und Einsicht gehofft, da es um ein schweres und sehr trauriges Thema geht.

Das Ende ist auch viel ruhiger als erwartet. Ich hatte das Gefühl, dass die Situation eskalieren würde, und dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis etwas Schlimmes passiert. Die Autorin baut diese Spannung für einige Seiten lang auf, und löst sie dann sehr schnell und sehr einfach wieder auf; was mich ehrlicherweise sehr verwirrt hat.

Insgesamt ist es also ein sehr schönes Buch und sehr einfach zu lesen, es hat aber nicht die Tiefe die ich erwartet hatte.

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2 Responses to Review: No and me (ENG and GER)

  1. Maria Petri says:

    No & ich – das leih ich mir von dir im Sommer…

    • Anna says:

      ich hab das doch mal wieder nur auf englisch.
      ich fuerchte das musst du dir selbst kaufen :p

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