Review: The Stolen Throne (ENG and GER)

Title / Titel: The Stolen Throne (Dragon Age I) / Der gestohlene Thron (Dragon Age I)
Author / Autor: David Gaider
Publishing house / Verlag: Titan Books, 2010 (first published in / Erstveröffentlichung: Tor Books, 2009)
Original language / Originalsprache: English / Englisch
Read in / Gelesen auf: English as paperback / Englisch als Taschenbuch
Length / Länge: 400 pages / 400 Seiten

Blurb: When his mother, the beloved Rebel Queen, is betrayed and brutally murdered before his eyes, young Maric becomes the leader of a rebel army, fighting for the freedom of his cruelly repressed nation.

In a land controlled by fear, and struggling to command a formidable army, Maric’s only allies are the outlaw Loghain and Rowan, the beautiful warrior maiden promised to him since birth. Surrounded by spies and traitors, Maric must find a way to not only survive but achieve Ferelden’s freedom and the return of his line to the stolen throne.

Review: I have a feeling I should be writing two reviews about this, one as a video game novel and one as a fantasy novel. But I’m lazy, so I’ll try to squeeze as much of them in here as I can, without spoiling the book or the game. First off, this is a prequel novel to the video game “Dragon Age: Origins”, so a lot of things aren’t expanded upon because they will be important in the game and simply telling those stories now would spoil things, or, if you’ve already played the game, which is far more likely, you don’t need to be told again. The wonderful thing is, it doesn’t pretend to be anything but a video game novel but at the same time doesn’t try to awkwardly fit in in-game combat techniques or such, the story ties in well with the game’s backstory – although at some point you just have to wonder where all the horses in Ferelden have gone by the game’s time – and the writing is wonderful (save for some typos, which should have been edited out). I didn’t expect more – actually, I expected less – and I’m happy.

The only thing that soured my enjoyment a little was that after I’d finished I felt I read only 3/4th of a book, otherwise I would have called this a great novel, period. I have the feeling that you need to have played the game to care as much as I did about these characters, which is strange in itself, since only one of them actually appears throughout it – as an antagonist, no less – but, if you pay attention, you hear so much about them that you care about them from the first page. You don’t need to get to know and warm up to them first. It’s also very clear that it’s assumed you’re familiar with the game’s basic lore because it spends little to no time explaining circumstances and situations, which I actually found really refreshing.

On to the story itself, shall we? It isn’t all that original, to be honest. It’s a pretty basic formula, you have your rebellion, you have your unwilling outsider joining them (then wanting to leave, then being convinced not to), you have your princess, er, prince, you have your tyrant emperor, er, king usurper. It is spiced up with the intricate mythology of their world, so it doesn’t get dull, even if the characters do their fair share of walking about. It probably helps the storytelling that several years in which nothing much happens are just skipped. The interesting things, however, are the characters.

You can see pieces of the man Loghain will become shining through from the very beginning, but you wonder how Maric – who starts out with the same naivety his son in the game has – became the figure of stories you hear throughout the game, because that’s a very different man. You almost start to think his memory is blown up through the fond eyes of people who absolutely adored their King, with good reason, too, since King Meghren is – excuse my French – an absolute bastard. But then comes a turning point – at which I couldn’t help but think, if this were a game, this would be the point of no return – and you’re shown exactly how he became that man and it’s positively heartbreaking. You could pinpoint exactly when the characters left their youth behind and became adults, the commanders of an army. From that point forward, their actions, their emotions, their relationship with each other systematically broke my heart, because you could feel the loss – in less than forty pages but the impact was enormous, because it left you with the aftertaste of how real it feels. This is how relationships develop, this is how friendships end, this how distant you can become. This feeling continues up until the very last page.

This, my dears, is grand storytelling. This book had me on the edge of the seat for most of the time, even when I already knew how it’s all going to turn out in the end.

Klappentext (frei übersetzt): Als seine Mutter, die geliebte Rebellenkönigin verraten und brutal vor seinen Augen ermordet wird, wird der junge Maric der Anführer einer Rebellenarmee, die für die Freiheit seiner grausam unterdrückten Nation kämpft.

In einem Land, das von Angst beherrscht wird, und damit kämpfend, eine enorme Armee zu führen, sind Marics einzige Verbündete der Gesetzlose Loghain und Rowan, die schöne Kriegerin, die ihm seit der Geburt versprochen ist. Von Spionen und Verrätern umgeben, muss Maric einen Weg finden, nicht nur zu überleben, sondern auch die Freiheit Fereldens und die Rückkehr seiner Blutlinie auf den gestohlenen Thron erkämpfen.

Rezension: Ich habe das Gefühl, als ob ich zwei Reviews hierüber schreiben müsste, eins als Videospielroman und eins als Fantasyroman. Aber ich bin faul, also werde ich versuchen, soviel wie möglich davon hierein zu quetschen, ohne euch das Buch oder das Spiel zu versauen. Zuallererst, dies ist die Vorgeschichte zu dem Videospiel “Dragon Age: Origins”, also wird vieles nicht groß erklärt, weil sie wichtig für das Spiel sind und diese Geschichten einfach jetzt zu erzählen, würde das Spiel spoilern oder, falls man das Spiel schon gespielt hat, was viel wahrscheinlicher ist, muss es einem nicht zweimal erzählt werden. Das schöne ist, es tut nicht so, als wäre es mehr als ein Videospielroman aber versucht gleichzeitig nicht, Sachen aus dem Spiel, wie beispielsweise das Kampfsystem oder so hinein zu quetschen, die so gar nicht passen würden, die Geschichte selbst widerspricht nicht der Hintergrundgeschichte des Spiels – auch wen man sich irgendwann wundert, wo zur Zeit des Spiels denn Fereldens ganze Pferde hin verschwunden sind – und die Erzählweise ist wundervoll (von einigen Tippfehlern abgesehen, die ausgebessert hätten werden müssen). Mehr habe ich nicht – eigentlich sogar weniger – erwartet und ich bin glücklich.

Das einzige, das mein Vergnügen etwas gestaucht hat, war, dass ich, nachdem ich das Buch ausgelesen hatte, das Gefühl hatte, ich hätte nur ¾ eines Buches gelesen, sonst hätte ich es einfach ein gutes Buch genannt, Punkt. Allerdings habe ich das Gefühl, dass man das Spiel selbst gespielt haben muss, um sich so sehr um die Charaktere zu sorgen, wie ich es getan habe, was an sich schon komisch ist, da nur einer von ihnen wirklich darin vorkommt – auch noch als Antagonist – aber man bekommt, falls man aufpasst, soviel von ihnen zu hören, dass man von der ersten Seite an mit ihnen mitfühlt. Man muss sie nicht erst kennen lernen und sich mit ihnen anfreunden. Es ist außerdem sehr eindeutig, dass angenommen wird, dass man mit der Basisgeschichte des Spiels vertraut ist, weil es sich kaum bis gar keine Zeit nimmt, Umstände und Situationen zu erklären, was ich als sehr erfrischend empfand.

Nun zur Geschichte selbst. Um ehrlich zu sein, so originell ist das ganze nicht. Es ist eine recht einfache Formel, man hat seine Rebellion, man hat seinen widerwilligen Außenseiter, der sich ihnen anschließt (und dann abhauen will, aber doch zum Bleiben überzeugt wird), man hat seine Prinzessin, eh, seinen Prinzen, man hat seinen tyrannischen Imperator, er, König Thronräuber. Das ganze wird mit der komplexen Mythologie dieser Welt aufgepeppt, sodass es trotzdem nie langweilig wird, selbst wenn die Charaktere ziemlich viel in der Gegend herumrennen. Es hilft der Erzählung wahrscheinlich ungemein, dass ganze Jahre, in denen nicht allzu viel passiert, komplett übersprungen werden. Das Interessante aber sind die Charaktere.

Man kann schon von Anfang an Teile des Mannes sehen, der Loghain einmal bekommen wird, aber man wundert sich, wie Maric – der mit der gleichen Naivität, die sein Sohn im Spiel innehat, beginnt – die Figur der Geschichten, die man innerhalb des Spiels hört, wurde, denn das ist ein komplett anderer Mann. Man fängt fast schon an zu denken, dass sein Andenken durch die rosarote Brille von Leuten, die ihren König anbeteten, auch aus gutem Grund, denn König Meghren ist – entschuldigt meine Ausdrucksweise – ein kompletter Arsch, verfälscht wurde. Aber dann kommt ein Wendepunkt – an dem ich nicht anders konnte, als zu denken, wäre das hier ein Spiel wäre das der Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt – an dem einem genau gezeigt wird, wie er dieser Mann wurde und es bricht einem einfach nur das Herz. Man konnte genau den Punkt feststellen, als die Charaktere ihre Jugend hinter sich ließen und erwachsen wurden, die Kommandanten einer Armee. Von diesem Punkt an, haben ihre Handlungen, ihre Emotionen, ihre Beziehung zueinander brach mir systematisch das Herz, weil man den Verlust fühlen konnte – in weniger als vierzig Seiten, aber der Einfluss war groß, weil man mit dem Nachgeschmack dasaß, der einem sagt, wie echt es sich anfühlt. So entwickeln sich Beziehungen, so enden Freundschaften, so weit kann man sich voneinander entfernen. Dieses Gefühl bleibt bis zur allerletzten Seiten.

Das, meine Lieben, ist gutes Geschichtenerzählen. Dieses Buch hatte mich die ganze Zeit in gefesselt, obwohl ich schon wusste, wie es am Ende alles ausgehen wird.

About Ally

21. Recreational beer, food, boobs, porn and zombie enthusiast, fantasy&scifi geek, comic fan. Often confused, sometimes nice, generally drunk. Likes to game.
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