Review: Rampant (ENG and GER)


Title / Titel: Rampant (Killer Unicorns I) (auf Deutsch noch nicht erschienen)
Author / Autor: Diana Peterfreund
Publishing house / Verlag: HarperTeen, 2010 (first published in / Erstveröffentlichung: HarperTeen, 2009)
Original language / Originalsprache: English / Englisch
Read in / Gelesen auf: English as paperback / Englisch als Taschenbuch
Length / Länge: 402 pages / 402 Seiten
This review contains major spoilers. / Diese Rezension ist voller großer Spoiler.

Blurb: Forget everything you ever knew about unicorns … Astrid Llewelyn has always scoffed at her eccentric mother’s stories about killer unicorns. But when one attacks her boyfriend – ruining any chance of him taking her to prom – Astrid finds herself headed to Rome to train as a unicorn hunter at the ancient Cloisters the hunters have used for centuries.
However, all is not what it seems at the Cloisters. Outside, unicorns wait to attack. And within, Astrid faces other, unexpected threats: from bone-covered walls that vibrate with terrible power to the hidden agendas of her fellow hunters to her growing attraction to a handsome art student … an attraction that could jeopardize everything.

Review: The premise sounds ridiculous, right? Virgin descendants of Alexander The Great with the power to kill unicorns which are actually vicious beasts? Oh, please. Yes, that’s what I thought, too. But what I also thought was, I NEED TO READ THIS, this must be either horrible, hilarious or awesome. It managed to hit two of three. These two, thankfully, were hilarious and awesome.
First, as ridiculous as the premise sounds, this story has actually some very well thought-out background lore. Peterfreund puts some various real myths about unicorns to good use and in a context where they make perfect sense, like the one that unicorns are attracted to virgins. As it turns out, the virgins from the legends are likely unicorn hunters put out as bait, as their special hunter powers also mean they attract the attention of unicorns. This is also a great thing; they may have superpowers (which they need badly, since normal humans wouldn’t even have time to react before a unicorn tears them in half), but they’re very limited, in that they only work when unicorns are nearby and also put them in constant danger, as the attracting unicorns thing seems to be the only “power” that doesn’t get turned off. So it doesn’t really give them an advantage over an ordinary person in an everyday situation.
There’s also five different breeds of unicorns to fit with different stories about unicorns in different points of time and in different regions. This makes them seem like more of your usual race of animals as opposed to a creature of myth.
The main character, Astrid, has a very logic-oriented mindset, so she doesn’t just swallow the explanation “magic!” for everything but tries to get to the roots of things. She doesn’t get too far, but it’s nice to see she tries and also butts heads with other people involved over this. Some of them are all too willing to just go with the half-truths and superstitions they find in the archives, such as the different hunter families having specializations which are somehow inherited for generations (Astrid’s family is supposed to bring forth the best hunters, while another’s are the archivists), even if this proves to be at least a little true in the end. She doesn’t go in and just accepts everything thrown at her, which I really liked about her.
I didn’t like the romance plot too much and think it got too much screen time whereas I would have liked to see more of the other hunters – who are little more than background noise a lot of the time, save for two or three – and training, but I see why it did. You see, the hunters are only hunters as long as they remain virgins, so her boyfriend would be a good way out, which Astrid considers very seriously throughout the most part of the book (and almost goes through with it, too, if it weren’t for him being a gentleman).
The other side of the coin is explored with Astrid’s cousin, Philippa, who was cheerful, opinionated and very into the whole unicorn thing, but didn’t have as nice a boyfriend as Astrid did and becomes “I just want to give you a hug” material very quickly, especially when Astrid’s mother tells her it’s her own fault she got raped. After all, if she’d stayed in the Cloisters where she belonged, it wouldn’t have happened. Astrid’s mother is quite the peculiar – to put it lightly – person, but this was the worst of it. Phil’s story is handled very seriously and made me reconsider my opinion about the book up until that point, which was “this is fun, but not more” and look at the events a little closer. It’s actually a very good story, heartbreaking at various points throughout, at the core, wrapped in a shiny, pink blanket of sparkles and blood on the outside.
I, for one, am eager to read the sequel, Ascendant.

Klappentext (frei übersetzt): Vergiss alles, das du jemals über Einhörner wusstest … Astrid Llewelyn hat die Geschichten ihrer exzentrischen Mutter über Einhörner immer verspottet. Aber als eines ihren Freund angreift – und dabei jede Chance ruiniert, dass er sie zum Abschlussball einlädt – findet Astrid sich auf dem Weg nach Rom, um in dem alten Kloster, das die Jäger für Jahrhunderte genutzt haben, als Einhornjägerin trainiert zu werden.
Jedoch ist im Kloster nicht alles, wie es scheint. Draußen warten Einhörner darauf anzugreifen. Und drinnen steht Astrid anderen, unerwarteten Bedrohungen gegenüber: von mit Gebeinen tapezierten Wänden, die mit einer schrecklichen Macht vibrieren, über die versteckten Agenden ihrer Mitstreiterinnen zu ihrer wachsenden Anziehung zu einem gutaussehenden Kunststudenten … eine Anziehung, die alles aufs Spiel setzen könnte.

Rezension: Hört sich erst mal ziemlich bescheuert an, richtig? Jungfräuliche Nachfahren von Alexander dem Großen mit der Macht Einhörner, die eigentlich gewalttätige Bestien sind, zu töten? Oh, bitte. Ja, das war auch das, was ich dachte. Aber was ich auch dachte, war, ICH MUSS DAS LESEN, das ist entweder grauenhaft, wahnsinnig lustig oder großartig. Am Ende waren es dann zwei von dreien. Diese zwei waren, glücklicherweise, wahnsinnig lustig und großartig.
So blöd das ganze erst mal klingt, hat diese Geschichte eine sehr gut durchdachte Hintergrundmythologie. Peterfreund benutzt mehrere echte Mythen über Einhörner und in einem Kontext, in dem sie komplett Sinn machen, wie die, dass Einhörner sich zu Jungfrauen hingezogen fühlen. Wie sich herausstellt, ist es wahrscheinlich, dass die Jungfrauen aus den Legenden eigentlich Einhornjägerinnen sind, die als Köder fungierten, da ihre besonderen Jägerinnenfähigkeiten auch bewirken, dass sie Einhörner anlocken. Das ist auch eine gute Sache; sie mögen Superkräfte haben (die sie auch brauchen, denn normale Menschen würden nicht einmal Zeit haben zu reagieren, bevor sie von einem Einhorn in Stücke gerissen werden), aber sie sind sehr begrenzt, da sie nur funktionieren, wenn Einhörner in der Nähe sind und sie sich durch sie auch durchgängig in Gefahr befinden, da das Einhörner anziehen die einzige Fähigkeit zu sein scheint, die nicht ausgeschaltet werden kann. Also geben die Superkräfte ihnen keine Vorteile über normale Menschen in Alltagssituationen.
Es gibt außerdem fünf verschiedene Einhornrassen, um zu verschiedenen Geschichten über Einhörner zu verschiedenen Zeitpunkten und verschiedenen Regionen zu passen. Dies bewirkt, dass sie mehr wie eine normale Tierrasse als eine mythologische Kreatur wirken.
Die Hauptfigur, Astrid, ist sehr logikorientiert, also schluckt sie die Erklärung „Magie!“ für alles nicht einfach so herunter, sondern versucht, zur Wurzel der Dinge zu kommen. Sie kommt nicht allzu weit, aber es ist schön zu sehen, dass sie es wenigstens versucht, und auch mit den anderen involvierten Personen, deswegen aneinandergerät. Einige geben sich viel zu schnell mit den Halbwahrheiten und Aberglauben der Archive zufrieden, wie zum Beispiel, dass die Jägerfamilien Spezialisierungen haben, die irgendwie durch die Generationen weitervererbt werden (aus Astrids Familie kommen angeblich die besten Jäger, während eine andere für die Archive zuständig ist), selbst wenn es sich am Ende als wenigstens ein bisschen richtig herausstellt. Sie kommt nicht daher und akzeptiert einfach alles, das ihr entgegen geworfen wird, das ich sehr an ihr mochte.
Ihre Liebesgeschichte gefiel mir nicht wirklich und denke, dass damit zu viel Platz verplempert wurde, während ich lieber mehr von den anderen Jägerinnen – die bis auf zwei oder drei die meiste Zeit nur Hintergrunddekoration waren – und Training gelesen hätte, aber ich sehe, warum es gemacht wurde. Versteht ihr, die Jägerinnen bleiben nur Jägerinnen, solange sie auch Jungfrauen bleiben, also wäre ihr Freund ein guter Ausweg, den Astrid auch sehr lange erwägt (und auch fast durchzieht, wäre ihr Freund nicht so ein Gentleman).
Die andere Seite der Münze wird mit Astrids Cousine, Philippa, belichtet, die fröhlich, eigensinning und sehr an dem ganzen Einhornding interessiert ist, aber nicht so einen netten Freund wie Astrid hatte und schnell zu „Ich will dich einfach nur umarmen“-Material wird. Besonders, als Astrids Mutter ihr mitteilt, es wäre ihre eigene Schuld, dass sie vergewaltigt wurde. Schließlich wäre es nicht passiert, ware sie im Kloster geblieben, wo sie hingehört. Astrids Mutter ist sehr eigen – um es milde auszudrücken – aber das hier war mit Abstand das schlimmste. Phils Geschichte wird sehr ernst behandelt und brachte mich dazu, das Buch aus einem anderen Winkel zu betrachten, denn bis zu diesem Punkt dachte ich, „das ist lustig, aber nicht mehr“ und brachte mich dazu, mir die Ereignisse etwas genauer anzuschauen. Es ist eigentlich eine sehr gute Geschichte, herzzerreißend an mehreren Stellen, im Inneren, die in eine pinke Decke mit Glitzer und Blut außen gehüllt wird.
Ich jedenfalls kann es kaum erwarten, die Fortsetzung, Ascendant, zu lesen.

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2 Responses to Review: Rampant (ENG and GER)

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